Unsere Ferienwohnungen im „Haus Am Wald“ laden Sie ein, die Schönheit und den Charme dieser einzigartigen Region zu entdecken.
Unsere Ferienwohnungen, fern vom Verkehr, bieten den idealen Ausgangspunkt für Ihre Erkundungen.

Die atemberaubende Natur erleben

Entdecken Sie die atemberaubende Natur und genießen Sie die wohltuend erfrischende Ostseeluft

Erleben sie im Naturparadies Fischland-Darß-Zingst“ Wildnis pur und kommen Sie zahlreiche Tierarten so nahe, wie sonst nur an wenigen Orten in Deutschland.
So finden sich Zehntausende Kraniche zum alljährlichen Herbsttreffen ein, röhrende Rothirsche stellen sich auf offenen Dünenlandschaften zur Schau und majestätische Seeadler kreisen mit beeindruckender Flügelspannweite am Himmel.

Erdgeschichtliches:

Die Vorpommersche Boddenlandschaft ist eine sehr junge Landschaft, die zu großen Teilen nach der letzten Eiszeit, der Weichsel-Kaltzeit, entstanden ist und sich seither infolge der Küstendynamik mal mehr oder weniger schnell verändert.

Vor Etwa 17.000 Jahren, zur Zeit der letzten Eiszeit, schoben sich mächtige Eismassen aus Skandinavien über die Senkung des norddeutschen Beckens und formten eine Jungmoränenlandschaft. Nach dem Abtauen der Eismassen und dem Rückzug der Gletscher in Richtung Norden, lagern sich im Darßgebiet über dem Geschiebemergel der Grundmoräne mächtige Schmelzwassersande als Sander ab. Vor ca. 12.000 Jahren heben sich die Erdmassen und bilden das Becken, in dem heute die Ostsee liegt. Durch den Anstieg des Meeresspiegels (vor ca. 7000 Jahren) flutete aus der Nordsee Wasser in dieses Becken und dringt das Meer auf das Festland vor, wobei die höher gelegenen Areale, darunter das Fischland, der Altdarß, mehrere Höhenrücken westlich und östlich des Zingstes sowie der Dornbusch auf Hiddensee, zu Inseln werden, die als Inselkerne as dem Wasser ragen.

Nachfolgend einsetzende kystendynamische Prozesse tragen zunehmend das Material von den Inselkernen ab und lagern es an den Flanken ab. Es beginnt die Verlandung und eine Ausgleichsküste entsteht, die zur Bildung der heutigen Inselkette Fischland-Darß-Zingst mit der Insel Hiddensee führt und die Inselkerne des Zingstes werden von See- und Dünensand überdeckt. Auch heute formen Wind und Wellen die Vorpommersche Boddenlandschaft. Stetig wird Sand an den Westküsten abgetragen und durch Küstenströmungen in nordöstliche oder südliche Richtung transportiert.

Kulturgeschichtliches:

Die ersten dauerhafte Siedlungsspuren stammen von den Slawen und reichen bis in das frühe Mittelalter (500 – 1050) zurück. Im Zuge der deutschen Osterweiterung im 12. Jahrhundert siedelten sich im Gebiet freie Bauern an. Wald wurde gerodet und die Küstenüberflutungsmoore wurden beweidet und es entstanden im Hoch- und Spätmittelalter die noch heute landschaftsprägenden Salzweiden an den Boddenufern.

Lange Zeit galt die Fischerei und Seefahrt als der Haupterwerb der hier lebenden Bevölkerung. Die Landwirtschaft war auf den Inseln und Halbinseln der Boddenlandschaft lange nur ein Nebenerwerb, da die Standorte für den Ackerbau nur schlecht geeignet und zu erreichen waren. Entsprechend gering war der Drang, die Landschaft für landwirtschaftliche Zwecke umzugestalten.
Erst im 19. Jahrhundert begann der Bau von ersten Entwässerungsgräben und kleineren Deichen zur Landgewinnung. Ab 1870 wurden die Sundische Wiese eingedeicht und der Prerowstrom zur Ostsee hin geschlossen.

Mit Beginn des 20. Jahrhunderts beherbergte man schon regelmäßig Touristen auf Darß und Zingst. Der zunehmende Fremdenverkehr und die 1910 erfolgte Inbetriebnahme der „Darßbahn“ brachte den in der heutigen Nationalparkregion wohnenden Menschen eine neue Einkommensquelle, die die schwindenden Erträge aus Schiffbau, Schifffahrt und Fischfang ersetzen konnte.

Erst in den 1960er und 1970er Jahren wurde für eine industriemäßige Rinderproduktion komplexe Entwässerungsmaßnahmen und großflächige und tiefgreifende Landschaftsveränderungen vor allem auf Darß und Zingst durchgeführt.

Mit der Ausweisung des Nationalparks 1990 und der Wiedervereinigung fand die intensive Landbewirtschaftung ein jähes Ende. Die einst mühsam entwässerten Flächen wurden im laufe der folgenden Jahre „renaturiert“ und nur noch extensiv genutzt.

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